ADLATUS AKTIENGESELLSCHAFT
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ADLATUS AKTIENGESELLSCHAFT
 
Stand / Druckdatum: 20.11.2017

Markteinschätzung

 

 
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Markt & Meinung

Ursächlich für die aktuellen Kursbewegungen (insbesondere im DAX) sind nicht die von den Medien bespielten Themen wie IS, Rückgang des Weltwirtschaftswachstum oder Ebola - das ist alles bekannt und damit für die Börse bereits erledigt. Das eigentliche Problem sind 2 Studien von Goldman Sachs und der Dt. Bank aus dieser Woche, welche bis 2017 einen weiteren Absturz des Euro auf 1:1 zum USD prognostizieren. 


Da die Marktmeinung der beiden Wall Street Investmentbanken großes Gewicht haben, begründet dies die aktuellen Turbulenzen. 

Was auf den ersten Blick gut für die europäische Wirtschaft klingt (fallender Euro, gut für den Export) und dem DAX eher helfen sollte , erweist sich  auf den zweiten Blick als Problem für Aktien, da ausländische Investoren Sorge vor Währungsverlusten haben und den Euro (auch über Verkäufe von europäischen Aktien) verlassen. Extrem hohe Umsätze im DAX (60% über Durchschnitt)  bestätigen die Einschätzung, dass hier insbesondere Ausländer handeln.


Auf diesem Niveau solide deutsche Unternehmen zu verkaufen ist - vor dem Hintergrund der ansonsten unveränderten Rahmenbedingungen - unsinnig und strategisch (da das Beste im DAX noch bevor steht)  falsch. Und sollte der Euro tatsächlich auf 1:1 fallen, hätten wir über unsere Währungsanlagen (Bsp. Anleihen) einen extrem hohen Hebel und in den nächsten beiden Jahren viel Freude.

 
 
adlatus Beratung

Die Detailbetrachtung der einzelnen Anlageklassen stellt sich wie folgt dar:

 
 

Zinsanlagen

Quelle: Finanzen.net


Die richtungsweisenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank, zur weiteren Unterstützung der Konjunktur und der damit einhergehenden Deflationsbekämpfung, nutzten die Börsianer im zweiten Quartal verstärkt zum Kauf von Dividendenpapieren. Der Dax nahm Fahrt auf und überstieg kraftvoll die 10.000 Punkte-Marke. Die neuerlichen Höchststände begründeten sich im dramatisch niedrigen Zinsumfeld sowie einer recht guten Liquiditätsausstattung der Marktteilnehmer. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, reduzierte nochmals den Leitzins auf 0,05%, erließ einen historisch einmaligen Strafzins von -0,20% für Einlagen der Banken, die diese bei der EZB parken und kündigte an, 400.000.000.000 Euro (400 Milliarden Euro) zu drucken und diese immense Summe für den Konjunkturaufschwung in den Markt zu pumpen. Man versucht mit den verabschiedeten Maßnahmen-Paketen die Kosten für Darlehen an Unternehmen weiter zu reduzieren und somit Investitionen und den weiteren Aufbau der Wirtschaft zu forcieren. Nach wie vor stellt eine rückläufige Inflationsrate für den Euroraum eine Gefahr dar, da deflationäre Entwicklungen, einhergehend mit fallenden Preisen für ein rückläufiges Wirtschaftswachstum sorgen würden. Dieses Szenario soll mit allen Mitteln vermieden werden. Da die Europäische Zentralbank ein Inflationsziel von 2% anstrebt, werden Sparer noch eine lange Zeit mit einem katastrophal niedrigen Zinsumfeld leben oder endlich aktiv werden müssen, um ihr Vermögen zu schützen und zu erhalten. 

 
 

Währungen

Das historisch niedrige Zinsniveau lässt weiterhin Anlagen in Fremdwährung in den Focus rücken. Festverzinsliche Wertpapiere mit Zinsen zwischen 5 bis 8 Prozent zu finden, stellt hierbei keine Schwierigkeit dar. Bei der Auswahl der Papiere legen wir dabei sehr wir viel Wert auf die Bonität des Emittenten, also demjenigen, der das Geld per Fälligkeit zurückzahlen muss und bevorzugen einen Anlagehorizont von maximal zwei Jahren. Ein von der Europäischen Zentralbank angestrebter niedriger Euro würde sich hierbei zusätzlich positiv in Form von Währungsgewinnen auswirken.

 
 

Rohstoffe

  adlatus Gold

Die Rohstofflager der Industrie- und vor allem der Schwellenländer werden sukzessive aufgefüllt. Dies hat in den letzten Wochen zu einer Stabilisierung der Industriemetalle geführt. Der nach wie vor anhaltende Ressourcenhunger seitens der Emerging Markets hält ungebremst an. Da diese Länder etwa 70 Prozent der Basisrohstoffe nachfragen, unterstützen sie zusätzlich den Trend stabiler bzw. sukzessive anziehender Rohstoffpreise. Eine Beimischung ist nach wie vor empfehlenswert. Insbesondere Gold, Silber und Kupfer konnten sich seit Jahresanfang stabilisieren.

 
 

Der Kurz-Überblick

Beeindruckende Ereignisse prägten das Börsenumfeld in den vergangenen Monaten. Neben bahnbrechenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank für Finanzinstitute, aber auch für den privaten Investor, beherrschten die geopolitischen Bilder und Entwicklungen aus der Ukraine, dem Irak und Israel das Marktgeschehen. War der Handel im ersten Quartal noch gekennzeichnet von einer gewissen Nervosität und starken Schwankungen im Dax, konzentrierten sich die Marktteilnehmer später auf die weitere wirtschaftliche Erholung der Wirtschaftsregionen in Europa und Amerika. Vor allem bei Europas Problemländern zeichnete sich zuletzt eindrucksvoll ein Licht am Ende des Tunnels ab. Irland, Portugal, Spanien oder Italien konnten sich, Dank zum Teil schmerzhafter Reformen, stabilisieren. Die Spitzenreiter auf europäischer Ebene stellen aus konjunktureller Sicht nach wie vor Deutschland, Großbritannien und die Schweiz dar. In Amerika sorgten Nachrichten über einen weiter an Dynamik gewinnenden Immobiliensektor und einer rückläufigen Arbeitslosenrate für gute Verbraucherstimmung und steigerten die Kauflaune der Börsianer im Laufe des 2. Quartals.
Die richtungsweisenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank, zur weiteren Unterstützung der Konjunktur und der damit einhergehenden Deflationsbekämpfung, nutzten die Börsianer im zweiten Quartal verstärkt zum Kauf von Dividendenpapieren. Der Dax nahm Fahrt auf und überstieg kraftvoll die 10.000 Punkte-Marke. Die neuerlichen Höchststände begründeten sich im dramatisch niedrigen Zinsumfeld sowie einer recht guten Liquiditätsausstattung der Marktteilnehmer. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, reduzierte nochmals den Leitzins auf 0,05%, erließ einen historisch einmaligen Strafzins von -0,20% für Einlagen der Banken, die diese bei der EZB parken und kündigte an, 400.000.000.000 Euro (400 Milliarden Euro) zu drucken und diese immense Summe für den Konjunkturaufschwung in den Markt zu pumpen. Man versucht mit den verabschiedeten Maßnahmen-Paketen die Kosten für Darlehen an Unternehmen weiter zu reduzieren und somit Investitionen und den weiteren Aufbau der Wirtschaft zu forcieren. Nach wie vor stellt eine rückläufige Inflationsrate für den Euroraum eine Gefahr dar, da deflationäre Entwicklungen, einhergehend mit fallenden Preisen für ein rückläufiges Wirtschaftswachstum sorgen würden. Dieses Szenario soll mit allen Mitteln vermieden werden. Da die Europäische Zentralbank ein Inflationsziel von 2% anstrebt, werden Sparer noch eine lange Zeit mit einem katastrophal niedrigen Zinsumfeld leben oder endlich aktiv werden müssen, um ihr Vermögen zu schützen und zu erhalten.
Seit Anfang August befindet sich der Aktienmarkt in einer Konsolidierungsphase. Eine gesunde Pause und somit sei diese Korrektur dem deutschen Dividendenbarometer auch vergönnt. Kurzfristig orientierte Investoren trennen sich bei den ersten Anzeichen eines Rücksetzers überschnell und hektisch von ihren Beständen. Dies führt, wie schon des Öfteren beobachtet, zu deutlichen Volatilitäten im Markt. Eine gewisse Abwärtsdynamik ist dann meist nicht zu unterbinden und die Preise der Aktien fallen vorübergehend stärker. Die Medien begleiten das negative Börsenumfeld mit Horrormeldungen und hinterlassen im Markt eine Weltuntergangsstimmung. Wenn die Nerven eines „normalen Anlegers“ dann noch versagen, hinterlassen diese Handlungen oft irreparable Schäden in den Anlageportfolios. Wir sind davon überzeugt, dass der Aufwärtstrend intakt ist und eine gesunde Korrektur zum Aufbau der Aktienengagements genutzt werden sollte.
Das historisch niedrige Zinsniveau lässt weiterhin Anlagen in Fremdwährung in den Focus rücken. Festverzinsliche Wertpapiere mit Zinsen zwischen 5 bis 8 Prozent zu finden, stellt hierbei keine Schwierigkeit dar. Bei der Auswahl der Papiere legen wir dabei sehr wir viel Wert auf die Bonität des Emittenten, also demjenigen, der das Geld per Fälligkeit zurückzahlen muss und bevorzugen einen Anlagehorizont von maximal zwei Jahren. Ein von der Europäischen Zentralbank angestrebter niedriger Euro würde sich hierbei zusätzlich positiv in Form von Währungsgewinnen auswirken.
Die Rohstofflager der Industrie- und vor allem der Schwellenländer werden sukzessive aufgefüllt. Dies hat in den letzten Wochen zu einer Stabilisierung der Industriemetalle geführt. Der nach wie vor anhaltende Ressourcenhunger seitens der Emerging Markets hält ungebremst an. Da diese Länder etwa 70 Prozent der Basisrohstoffe nachfragen, unterstützen sie zusätzlich den Trend stabiler bzw. sukzessive anziehender Rohstoffpreise. Eine Beimischung ist nach wie vor empfehlenswert. Insbesondere Gold, Silber und Kupfer konnten sich seit Jahresanfang stabilisieren.

 
 
 
 
Mario Kaufmann

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